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Schwangerschaft und Geburt

Wir beraten und betreuen Sie vor einer geplanten Schwangerschaft, während der Schwangerschaft und bei der Geburt. Es ist unser Anliegen sie bestmöglich auf eine kommende Schwangerschaft vorzubereiten unter Berücksichtigung ihrer Risiken oder Vorgeschichte oder präexistenten Erkrankungen.

Während der Schwangerschaft werden sie intensiv und aufmerksam betreut, gerade Schwangere mit zusätzlichen Risiken profitieren dabei von der langjährigen Erfahrung von Prof. Breymann und seinem Team.

Vertrauen sie auf unsere Kompetenz, Erfahrung und Empathie.

Pregnancy

Schwangerenvorsorge

Eine Schwangerschaft ist in den allermeisten Fällen kein krankhaftes Geschehen und bedarf auch keiner medizinischen Behandlung im eigentlichen Sinne. Trotzdem sind regelmässige Besuche beim Frauenarzt/Frauenärztin sinnvoll und empfohlen.

Bei der Schwangerenvorsorge überwachen bzw. begleiten wir Ihre Schwangerschaft und führen die empfohlenen oder notwendigen Untersuchungen durch. Die Anzahl und Intervalle der Untersuchungen richten sich nach dem Schwangerschaftsverlauf und den individuellen Risiken bei Ihnen.

Besonders wichtig sind die Untersuchungen bei circa 12-14 Schwangerschaftswochen zum Ausschluss von genetischen Erkrankungen beim Feten und bei zirka 20-22 Schwangerschaftswochen, wenn der sogenannte Organultraschall beim Kind durchgeführt wird. Dabei werden Wachstum des Kindes, Organe und deren Durchblutung, Plazenta und Fruchtwasser genau untersucht.

Egal ob es sich bei Ihnen um eine normale oder Risikoschwangerschaft handelt, wir werden die Untersuchungen nach Ihren Bedürfnissen anpassen und sie «an die Hand nehmen». Sorgen und Ängste in der Schwangerschaft und vor der Geburt sollen Ihnen genommen werden so gut es geht.

Fetus (Baby) in Womb

Ultraschall Schwangerschaft (SGUM & DEGUM zertifiziert)

In der Schwangerschaft nutzen wir seit vielen Jahren die Methode der Ultraschalluntersuchung, welche für die werdende Mutter und für das Kind ungefährlich ist.

Zu den verschiedenen Zeitpunkten der Schwangerschaft können wir verschiedene Strukturen beim ungeborenen Kind untersuchen (z.B. am Ende des dritten Monats die Nackenfalte, bei ca. 20 Schwangerschaftswochen die verschiedenen Organsysteme wie Gehirn, Herz, Wirbelsäule etc. und gegen Ende der Schwangerschaft kindliches Wachstum, Beschaffenheit und Lage des Mutterkuchens, Fruchtwassermenge und kindliche Lage).

Damit diese Untersuchungen standardisiert und auf höchstem Niveau durchgeführt werden, bedarf es einer speziellen Ausbildung und Praxiserfahrung.

Perinatalmedizin

Die Perinatalmedizin (Perinatologie) umfasst die gesundheitliche Versorgung von Schwangeren und Fötus vor und nach der Geburt. Prof. Breymann ist ausgewiesener Spezialist für Risiko und Hochrisikoschwangerschaften. Zudem profitieren die Patienten von seinen Kenntnissen im Bereich der Vitamin- und Eisensubstitution.

Wir fokussieren uns auf die Beratung von Patientinnen und Paaren mit komplexen geburtshilflichen Fragestellungen, wie vorbestehende familiäre Belastung, schwierige Schwangerschaften in der Vorgeschichte und aktuellen Risikoschwangerschaften, zum Beispiel bei mütterlichen Erkrankungen, wie Diabetes, Nieren- oder Herzerkrankungen oder Störungen des Gerinnungssystems.

Betreuung von Normalen und Risikoschwangerschaften

Sowohl bei normal verlaufenden Schwangerschaften wie auch Schwangerschaften, die als Risikoschwangerschaften gelten, begleitet sie ein kompetentes Team vom Beginn der Schwangerschaft bis zur Geburt.

Die individuellen Besonderheiten werden bei Ihnen berücksichtigt und sie werden optimal für die Entwicklung des Kindes und eine erfolgreiche Geburt vorbereitet.

Hierzu gehört die optimale Versorgung mit Vitaminen, Mineralien, Antioxydantien und Spurenelementen in der Schwangerschaft. Hierfür haben wir «Pregnancy Swiss» by Prof. Breymann entwickelt über das wir sie gerne informieren.

Zweitmeinungen und Beratung bei Geburtshilflichen Fragen und Risiken

Wenn sie spezielle Fragen zu ihrer Schwangerschaft haben, beispielsweise aufgrund von Erkrankungen wie Diabetes oder Gerinnungsstörungen, oder bereits eine schwierige Schwangerschaft oder Geburt erlebt haben, beraten wir sie auf Wunsch gerne diesbezüglich.

Unabhängig davon, ob sie gleichzeitig von einem anderen Arzt betreut werden.

Nicht invasive Pränataldiagnostik

Perinatal Diagnostik

«High End» Ultraschalldiagnostik

Prof. Breymann war an der Entwicklung der Sonografie in der Schwangerschaft in den letzten zwanzig Jahren beteiligt und hat alle Entwicklungsstufen miterlebt.

Die Ultraschallkontrollen werden nach den Richtlinien der Schweizerischen und Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin durchgeführt und dokumentiert.

Alle schriftlichen und Bild-Befunde werden für Sie auf Ihrem elektronischen Mutterpass gespeichert.

3D Ultraschall

Ultraschalldiagnostik

  • Fetale Biometrie (Grössen- und Gewichtsschätzung)
  • Fetale Sonoanatomie (Organdiagnostik)
    • Gehirn, Gesicht, Herz, Magen-Darm-Trakt, Urogenitaltrakt, Nabelschnur
    • Koerper und Extremitäten
    • Wirbelsäule
  • 3D und 4D (Life 3D) Ultraschalldiagnostik
  • 3D und 4D Skelettdarstellungen
  • Plazentafunktion (Feto Plazentare Perfusion) mittels Dopplerflowmessungen
  • Fetaler Kreislauf mittels Dopplerflowmessungen
  • Nackentransparenzmessung (Frühschwangerschaft)
  • Nicht Invasiver Pränataltest (NIPT) = Fetale DNA in mütterlichem Blut in Zusammenarbeit mit Unispital Zürich Institut für Genetik (Prof. Dr. R. Rauch)
Ultraschall Prof Breymann 2

Ersttrimester und Organultraschall

Die Ultraschalluntersuchungen im ersten Trimester (ca. 10-12 Schwangerschaftswoche) und zweiten Trimester (ca. 20-22 SSW) sind besonders wichtig zum Ausschluss von genetischen Veränderungen oder Fehlbildungen beim Kind.

Beim Ersttrimester Ultraschall wird die sogenannten Nackenfalte gemessen, eine Hautstruktur im Bereich des Nackens des Kindes. Eine verbreiterte Nackenfalte (> 3mm) kann ein Hinweis auf eine genetische Veränderung oder auch einen Herzfehler beim Feten sein. Daher ist die exakte Messung der Nackenfalte von grosser Bedeutung.

Beim Zweittrimester Ultraschall geht es vor allem um die genaue Untersuchung der Organe (Gehirn, Herz, Magen-Darm-Trakt, Nieren und Blase), die Gewichtsbestimmung und Durchblutung des Kindes und der Plazenta. Somit ist auch diese Ultraschalluntersuchung von grosser Wichtigkeit für den Ausschluss von Organ oder sonstigen Fehlbildungen.

Invasive Pränataldiagnostik

Fruchtwasserpunktion (Amniozentese) und Chorionzottenbiopsie

Fruchtwasserpunktion und Chorionzottenbiopsie sind Techniken zur Gewinnung von kindlichen Zellen für die Chromosomenuntersuchung (Erbmaterial). Beide Techniken gelten nach wie vor als „Goldstandard“ der pränatalen genetischen Untersuchung, da an den gewonnen Zellen die Ergebnisse mit der höchsten Aussagekraft erzielt werden können.

So müssen beispielsweise auffällige Ergebnisse im „NIPT“ (fetaler DNA Test bei der Mutter) immer durch eine Fruchtwasserpunktion bestätigt werden. In erfahrenen Händen sind beide Techniken sehr risikoarm. Beide Techniken werden regelmässig durchgeführt.

Chorionzottenbiopsie (CVS)

Chorionzottenbiopsie

Punktion des Chorions (später Plazenta) ab der 11. Schwangerschaftswoche zum Erhalt von Chromosomen aus Chorionzotten. Erhalt der ersten Ergebnisse nach 48–72 Stunden (so genannte Kurzzeitkultur).

Fruchtwasserpunktion (Amniozentese)

Fruchtwasserpunktion

Punktion des Fruchtwassers ab der 16. Schwangerschaftswoche zum Erhalt kindlicher Zellen mit deren Chromosomen. Erhalt der Ergebnisse nach 10–12 Tagen, mit molekulargenetischen Testungen («FISH») nach 24–48 Stunden.

Die Punktion des Fruchtwassers kann auch zur Diagnostik oder dem Ausschluss von fetalen Infektionen dienen.

Genetische Techniken

Genetische Beratung und genetische Tests beim Feten

Aufgrund der Vielzahl von pränatalen genetischen Tests, die heute angeboten werden, ist eine kompetente Beratung über deren Möglichkeiten und Grenzen im Vorfeld sehr wichtig.

Diese Beratung ist übrigens auch im Humanforschungsgesetz vorgeschrieben und sollte nur von dafür ausgebildeten Gynäkologen oder Genetikern durchgeführt werden.

An unserem Institut werden sie gründlich und kompetent über die genetischen Tests beraten, sowohl durch unsere Ärzte als auch das Institut für Medizinische Genetik der Universität Zürich oder das Institut Genetika Zürich.

Beratung bei kindlichen Problemen oder Fehlbildungen

Sollte bei ihrem Kind in der Schwangerschaft ein Problem auftreten wie beispielsweise ein ungenügendes Wachstum oder eine Fehlbildung, beraten wir Sie über mögliche Ursachen oder Folgen für das Kind in der Schwangerschaft oder auch nach der Geburt.

Dabei profitieren Sie von dem Netzwerk an Spezialisten, die gemeinsam mit Prof. Dr. Breymann Ihren Fall auf Wunsch diskutieren, um eine bestmögliche und individuelle Betreuung zu ermöglichen. Dieses Netzwerk oder „Perinatal Board“ besteht aus Genetikern, Kinderradiologen, Neonatologen, Kinderchirurgen und weiteren Spezialisten.

Geburt

Selbstverständlich berücksichtigen wir Ihren Wunsch für eine «natürliche» Geburt, aber auch den Wunsch nach einem Kaiserschnitt (Sectio) oder beraten Sie über den für Sie besten Geburtsweg. Beim Kaiserschnitt wendet Prof . Breymann die «schonende» (Misgav Ladach/Cohan) Methode an, bei der vaginalen Geburt vermeiden wir den Dammschnitt wenn immer möglich.

Normale und Risikogeburten

Egal ob Sie eine vaginale Geburt anstreben oder einen Kaiserschnitt, wir sind offen für Ihre Wünsche und Vorstellungen und versuchen, auch wenn immer möglich, diese zu erfüllen.

Aufgrund der grossen Erfahrung von Prof. Dr. Breymann können Sie sich auf eine optimale Betreuung der Geburt verlassen.

Geburtshilfliche Operationen

Prof. Dr. Breymann betreut seit mehr als zwanzig Jahren Geburten. Er ist der Vertreter des NESA (New European Surgical Academy) im Bereich der Geburtshilfe für die Schweiz.

NESA wurde von Prof. Dr. Michael Stark, dem Erfinder des „Schonenden Kaiserschnitts“ (Misgav Ladach) gegründet und Gyn & Perinatal Zürich ist durch die NESA für diese Methode zertifiziert.

Geburtskliniken

Prof. Breymann ist an den Kliniken Hirslanden, Hirslanden Im Park, Bethanien und Zollikerberg für Geburten von privat- und halbprivat versicherten Patientinnen akkreditiert.

Am Spital Uster ist Prof. Breymann Konsiliararzt und übernimmt regelmässig Dienste als Chefarztstellvertretung.

Perinatale Stammzellen und Stammzellenkonservierung

Prof. Breymann war an zahlreichen Forschungsprojekten und Vorträgen im Bereich der Stammzellenforschung beteiligt. Er beschäftigt sich seit dem Jahr 2000 mit der Stammzellenkonservierung und dem Einsatz von Stammzellen aus dem Plazentarestblut oder aus dem Nabelschnurgewebe. Aktuell besteht eine Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Regenerative Medizin (Prof. Stefan Zeissberger) und dem Wyss Translational Center der Universität Zürich.

Prof. Breymann ist Fachberater im Bereich der Stammzelleneinlagerung bei Nescens Swiss Stem Cell Sciene Schweiz, Famicord Schweiz und Vita 34 Schweiz.

Gerne beraten wir sie über das Thema Stammzelleneinlagerung ihres Kindes.

Prof Breymann Stammzellen

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